NRW-Silber für Peter Mäder

maeder-peter-2-hp-2015-11-07-1220975

Peter Mäder

Bei den NRW-Halbmarathonmeisterschaften der Senioren in Gütersloh waren die drei Teilnehmer des USC Bochum sehr erfolgreich. In der Altersklasse M60 verfehlte Peter Mäder den Titel auf der 21 km langen Strecke nur knapp um sieben Sekunden. Sein Kommentar zum Verlauf des Rennens: “Der Wuppertaler Wilde zog bei km 1 an mir vorbei und dominierte das Rennen. Erst in der Schlussphase ab km 17 schien sich das Blatt noch mal zu drehen. Aber seine ‘Schwächeperiode’ kam für mich zu spät. 1:31,02 hatte der Sieger aus dem Bergischen – nach 1:31,09 h konnte ich den Vizemeistertitel für mich verbuchen.” Kadri Tahiri (M45) gewann in 1:35:32 Stunden die Bronzemedaille. Rolf Gresch (M50) wurde mit 1:33:45 Stunden Sechster.

Der Mann, der will, dass andere wollen

Zum 80. Geburtstag des USC-Ehrenvorsitzenden Dr. Gerd Weißpfennig

weisspfennig-gerd-2016-09-23-8082     Sportvereine wie der USC Bochum sind Organisationen, die durch das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder, Helfer und Unterstützer zusammengehalten werden. Damit dieser Zusammenhalt dauerhaft bestehen bleibt, bedarf es besonderer Personen, die – neben der selbstverständlichen sportfachlichen Kompetenz – mit ihren menschlichen Qualitäten und ihrer persönlichen Überzeugungsfähigkeit die inneren Bindungskräfte in einem Verein langfristig gewährleisten.

      Eine solche Integrationsfigur weist der USC Bochum in der Person von Dr. Gerd Weißpfennig auf, der am 14. Oktober 2016 seinen 80. Geburtstag feiert. Als langjähriger Erster Vorsitzender hat er über Jahrzehnte hinweg die Geschicke des USC Bochum maßgeblich gestaltet. So stieg unter seiner Führung der USC zu einem der renommiertesten Leichtathletik-Vereine der Region auf und wurde mit über 600 aktiven Sportlerinnen und Sportlern zu einem Aushängeschild des breitensportlich fundierten Leistungssports im Kontext der Ruhr-Universität Bochum.

     Bei der Gründung des Vereins im Jahre 1969 hätte man – rückblickend betrachtet – wohl nicht erwarten können, dass daraus eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte werden würde. Bereits zu diesem Zeitpunkt gehörte Gerd Weißpfennig zu den Gründungsvätern des USC, der aus dem TuS Querenburg hervorgegangen ist.  Nachdem er von 1974 an einige Jahre den Vorsitz der Leichtathletik-Abteilung im USC innegehabt hatte, wurde er 1982 Nachfolger des Sporthistorikers und Gründungsvorsitzenden Prof. Dr. Horst Ueberhorst als Vorsitzender des Gesamtvereins. Diese Aufgabe erfüllte Gerd Weißpfennig über 27 Jahre bis 2009.

     Aber auch auf seine Erfolge als Trainer  kann der Jubilar mit Stolz zurückblicken. Schon kurz nach dem Abitur 1956 begann er zunächst im TuS Querenburg mit seiner Trainertätigkeit, die er auch während seines Studiums in Münster und Marburg verantwortlich weiterführte. Nach einigen Jahren im Schuldienst am Gymnasium sowie ab 1971 als Dozent in den Fächern Leichtathletik und Sportgeschichte und als Akademischer Oberrat an der Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität fand er dann später auch im USC Bochum stets die Zeit, sein Traineramt bemerkenswert erfolgreich fortzuführen. Deutsche Meistertitel, zahlreiche Westfalenmeisterschaften und viele deutsche Jugendrekorde wurden unter seiner Leitung gewonnen.

     Gerd Weißpfennigs besonderes Interesse gilt dabei dem Stabhochsprung, jener technisch hochkomplexen und methodisch anspruchsvollen Disziplin, der er auch eine seiner wichtigsten sportwissenschaftlichen Veröffentlichungen gewidmet hat. Der Titel dieser Studie, „Stabhochsprung vom Anfänger zum Spitzenkönner“, ist gleichsam zum Motto seiner Trainertätigkeit geworden, die er in dieser Disziplin von 2002 bis 2014 ausübte. Hier hat Gerd Weißpfennig mit sicherem Auge für die motorische Veranlagung und einfühlendem Gespür für die mentale Eignung eines Talents vielen „Anfängern“ den Weg in den Leistungssport eröffnet. Noch in jüngster Zeit ist es ihm gelungen, der Nachwuchsstabhochspringerin Jana Högerle das grundlegende technisch-koordinative Rüstzeug zu vermitteln, mit dem sie es 2014 zu Deutschlands Nummer eins in der Altersklasse W14 und W15 brachte. Auch konnte sich in dem von Gerd Weißpfennig geprägten Trainingsumfeld ein außergewöhnliches Stabhochsprungtalent,  Malte Mohr, in der Jugendzeit so entwickeln, dass aus ihm später jener „Spitzenkönner“ wurde, der es bis in die Weltklasse schaffte und zu internationalen Ehren brachte.

     Mit dem Vermögen, Fähigkeiten und Talente in jungen Menschen zu entdecken und zu fördern, die diese selbst nicht in sich vermutet hätten, ist Gerd Weißpfennig darüber hinaus ein Vorbild und Mentor für viele jüngere Trainer im USC Bochum geworden. An seinem Beispiel konnten sie lernen, dass nicht nur die geschickte Auswahl methodischer Übungsreihen erfolgreiche Athleten hervorkommen lässt, sondern auch die Grundeinstellung, die Haltung des Trainers, dafür erforderlich ist. So konnten sich die Athletinnen und Athleten immer darauf verlassen, dass ihr Trainer Gerd Weißpfennig bereits anwesend war, wenn sie den Sportplatz betraten. Er führte authentisch vor, dass Regelmäßigkeit, Beständigkeit und Langfristigkeit im Training die Garanten für gute Leistungen sind. Es gibt keine kurzen Wege zum Erfolg.

     Dass sein ansteckender Enthusiasmus für die Leichtathletik und sein nie erlahmender Einsatz für den USC Bochum auch Resonanz in der breiten Öffentlichkeit findet, zeigen die hohen Auszeichnungen, mit denen Gerd Weißpfennigs Wirken gewürdigt wurde. Er trägt die Goldene Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, die Goldene Verdienstnadel des Westdeutschen Leichtathletik-Verbandes sowie die Silberne Ehrennadel des Bochumer Stadtsportbundes, um nur die wichtigsten Auszeichnungen zu nennen. Den Respekt und die ehrenvolle Anerkennung der Mitglieder seines  Vereins erfuhr Gerd Weißpfennig schließlich im Jahre 2009, als er zum Ehrenvorsitzenden des USC Bochum ernannt wurde.

     Wie eingangs gesagt basiert die außergewöhnliche Leistungsbilanz eines Vereins wie der USC Bochum auf dem ehrenamtlichen Engagement seiner Funktionsträger und Helfer sowie auf der Leistungsbereitschaft seiner Aktiven und Trainer. In einzigartiger Weise ist Gerd Weißpfennig in den langen Jahren seines Wirkens stets das gelungen, was man „Motivationsverschränkung“ nennen kann: diese unterschiedlichen Menschen im Umfeld des USC dafür zu gewinnen, ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten aktiv in die Vereinsarbeit einzubringen und ihm so gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft zu sichern. Dies ist das außerordentliche Verdienst Gerd Weißpfennigs – und seiner Frau Gudrun, ohne deren Verständnis und Hilfe ein solches Engagement nicht vorstellbar wäre. Dafür sind alle Mitglieder und Freunde des Vereins Gerd und Gudrun Weißpfennig dankbar. Der USC Bochum ist stolz auf seinen Ehrenvorsitzenden und hofft auf viele weitere Jahre, in denen der Verein von ihm als Pressewart und Ratgeber unterstützt und begleitet wird.

Jonas Wolf und Miron Caridas Westfalenmeister

Die Teilnehmer des USC Bochum erzielten bei den U16-Jugendmeisterschaften in Hagen hervorragende Ergebnisse. In den Einzeldisziplinen gewannen die sieben Jugendlichen, alle 14 Jahre,  fünf Medaillen, davon zweimal Gold. Bei idealem Leichtathletikwetter stellten sie sechs persönliche Bestleistungen und zwei Vereinsrekorde auf. Jonas Wolf galt im Stabhochsprung und Speerwurf als Favorit. Im Stabhochsprung konnte er den seit 44 Jahren bestehenden  Vereinsrekord mit einem Vorsprung von 40 cm vor dem Zweiten auf 3,70 m wesentlich verbessern.  Damit schob er sich auf Platz zwei der aktuellen Deutschen Bestenliste. Aufgrund dieser Leistung wurde er in den NRW-Kader aufgenommen. Platz drei belegte Darius Högerle mit einer Steigerung von 3,10 m auf 3,30 m. Bei gleicher Höhe mit dem Zweitplatzierten benötigte er einen Versuch mehr. Im Speerwurf führte Jonas  mit dem Vereinsrekord von  43,58 m bis zum sechsten Versuch, wurde dann aber noch von Marc Gast (Lippe-Süd) um 8 cm übertroffen. Miron Caridas, Favorit über 100 m, beteiligte sich an drei Wettbewerben.  Nach dem Vorlauf mit persönlicher Bestzeit von 12,02 Sekunden siegte er mit klarem Vorsprung vor dem Hochsauerländer Till Schüssler in 12,07 Sekunden. Eine Steigerung auf 35,80 m im Diskuswurf erbrachten die Silbermedaille. Im Weitsprung belegte er mit 5,15 m den siebten Platz  Marie Winse war über 800 m mit 2:30,50 Minuten gemeldet. Als Siebte steigerte sie sich auf 2:27,11 Minuten.

 wolf-j-3-hp-2016-09-12-1230822  caridas-m-5-hp-2016-09-12-1230853

 Jonas Wolf

Miron Caridas

 

Starke USC-Läuferinnen beim Stadtwerke Halbmarathon

Stelmascyk, Patrick- Lauf - hp -2015-09-06-1220736Zwei Teilnehmer des USC waren für den Halbmarathonlauf der Stadtwerke Bochum gemeldet. Als Siebter des Gesamtfelds war Patrick Stelmaczyk mit 1:15:38 Stunden schnellster Bochumer . Mit 1:41:07 Stunden unterbot  Anke Tüselmann bei ihrem ersten Start nach mehrjähriger Pause die von ihr angestrebte Zeit von 1:50 Stunden deutlich. Kurz vor dem Einbruch eines Unwetters erreichte sie noch trocken das Ziel. Dagegen beteiligten sich mehrere Läuferinnen des USC am 10-km-Lauf.  Sinthuya Vairavanathan gewann in 42:10 Minuten vor ihrer Clubkameradin Finn Uhlenbruch (43:43 Min.), die noch der Jugendklasse angehört. Sie wurde somit Erste ihrer Altersklasse U18. Als Fünfte des Gesamtfelds lief Lena Kachholz durchs Ziel. Dies bedeutete Platz 1 in der Altersklasse W 30.Laura Knörzer wurde Neunte. In der AK 45 belegte Kadri Tahiri den dritten Platz.

 

Vereinsrekord für Berenike Roos

roos-berenike-hp-2016-06-11-1230785 Auf den Spuren ihrer Mutter befindet sich die 9-jährige Berenike Roos vom USC Bochum, Tochter der Deutschen Meisterin W40 im Weitsprung. In Witten erzielte sie im Weitsprung mit 4,20 m eine hervorragende Leistung, die Platz 2 in Deutschland in ihrem Jahrgang bedeuten. Sie stellte damit außerdem den seit 38 Jahren bestehenden Vereinsrekord ein.

Stabhochsprung-Probetraining mit zweimaligem Vizeweltmeister Malte Mohr

Seit kurzem befindet sich Trainer Wolfgang Mohr im Ruhestand: endlich genügend Zeit, seinen Plan zu verwirklichen, eine Stabhochsprunggruppe neu aufzubauen. Sie sollte Jungen im Alter von 10 bis 12 Jahren erfassen. Eine Veröffentlichung in der Presse und Verteilung von Flyern an die Schulen kündigten ein Probetraining in der Universitäts-Sporthalle für Samstag, den 3. September, an. Der Termin erwies sich kurz nach den Sommerferien als sehr ungünstig. Außerdem erfolgte die Bekanntmachung verhältnismäßig spät. So waren nur fünf Jungen der EinIadung gefolgt. Interessierte haben noch die Gelegenheit, an den folgenden Trainingstagen, jeweils Samstag, 11 Uhr (außer 17.) am Training teilzunehmen.  Positiv die Anwesenheit aller Springer/innen aus der ehemaligen Mohrgruppe. Anwesend war auch Mohrs Sohn Malte, der zweimalige Vizeweltmeister und neunfache Deutschen Meister. Nach Vorstellung der Stäbe und Videoaufnahmen von Weltklassespringern erfolgte der aus zehn Teilen bestehende Test. Dieser umfasste u. a. Schnelligkeit, Sprungkraft, Kraft, motorische Fähigkeit, Mut, Kozentrationsfähigkeit und Reaktionsschnelligkeit. Wolfgang Mohr: “Alle Teilnehmer erfüllten die geforderten Kriterien und können somit aufgenommen werden.” Es bleibt abzuwarten, ob alle Geschmack an dieser anspruchsvollen Disziplin gefunden haben und somit das Angebot annehmen. Die Veranstaltung schloss mit der Autogrammausgabe des prominentesten Anwesenden, Olympiateilnehmer 2012, Malte Mohr.

 probetraining-hp-anmeldung-2-2016-09-03-7684

Anmeldung bei Inga Mohr

probetraining-hp-staebe-2-2016-09-03-7685

Vorstellen und Prüfung der Stäbe mit Trainer Wolfgang Mohr

 probetraining-hp-staebe-2016-09-03-7674

Malte Mohr (2. v. l.) und Vater Wolfgang

 probetraining-hp-stab-biegen-2-2016-09-03-7943  probetraining-hp-trampolin-flic-flac-2016-09-03-7994

Vorbildliche Streckung beider Arme und schon

Gute Biegung des Stabs

Hilfe beim Trampolinflickflach

durch Sebastian Vogt und Malte Mohr

Erika Brand 90 Jahre

 

Brand, Erika- a- hp - -2015-11-09-5698Erika Brand, ältestes Mitglied unseres Vereins, feiert am 7. September ihren 90. Geburtstag. Die noch sehr rüstige Jubilarin ist seit 21 Jahren Mitglied des USC Bochum und nahm regelmäßig an der Seniorengymnastik und Schwimmgruppe teil. Auch heute ist die zum Leben positiv eingestellte Seniorin in der Wassergymnastik aktiv. Sie kümmert sich auch um Anliegen und Wünsche dieser Gruppe und gibt sie an den Vorstand weiter, ist somit eine wichtige Kontaktperson. Wir wünschen der Jubilarin noch viele Jahre mit stabiler Gesundheit, so dass sie weiterhin lange rege am Vereinsleben teilnehmen kann.

Jana Högerle für C/D-Kader nominiert

Högerle, Jana - hp -2016-06-05-7329Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U 20/18 in Mönchengladbach wurde der Stabhochsprung wegen Sturzes einer Springerin der Altersklasse U18, für den auch Jana Högerle vom USC Bochum gemeldet war, bei einer Höhe von 3,50 m abgebrochen. Eine Woche später hatten die Mädchen die Chance, diesen Wettkampf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U 18 in Bremen nachzuholen. Bei idealen Witterungsbedingungen bewältigte Jana die ersten beiden Höhen von 3,40 m und 3,50 m jeweils im zweiten Versuch hoch über  der Latte, so dass der weitere Verlauf des Wettkampfs vielversprechend schien. Trainer Holger Kositzki zu den folgenden gescheiterten Sprüngen über 3,60 m: ” Die Versuche über 3,60 m waren deshalb so gut, weil sie den 400/70kg-Stab besonders gut angesprungen ist. Dadurch wurde der Stab sehr weich, und sie hat zu lange die Position auf den Stab gehalten, wobei dann der Sprung bei diesem Härtegrad zu schnell vorbei war.” Sie blieb somit unter ihrer Bestmarke von 3,75 m und belegte den siebten Platz. Ein Trost für Jana: Sie wurde vom Bundestrainer Nachwuchs für den C/D-Kader nominiert.

Westdeutscher Meistertitel für Sebastian Vogt

 Vogt, Sebastian - 2016  -2- hp _0919

Während mit Scherbath und Dilla die besten beiden Leverkusener Stabhochspringer  in Amsterdam um EM-Medaillen kämpften, bewarben sich in Mönchengladbach zur gleichen Zeit ihre Clubkameraden um den Westdeutschen Meistertitel, die Bestleistungen bis 5,50 m aufzuweisen hatten.  Sebastian Vogt vom USC Bochum trat  somit gegen starke Konkurrenz an. “Bei dem sehr heißen Wetter bereiteten wechselnde Winde Anlaufschwierigkeiten, auf die sich einige nicht einstellen konnten. Dies gelang mir ganz gut, indem ich die Rückenwindphasen nutzen konnte,” so Vogt. Seine Einstiegshöhe von 4,95 m bereitete keine Schwierigkeiten. 5,05 m hingegen, die mit dem zweiten Sprung bezwungen wurden. Bei 5,15 m drohte das Aus, da die Latte erst nach dem dritten Versuch liegen blieb. “Als ich 5,25 m im ersten Sprung bewältigte und die Leverkusener Springer im ersten Versuch rissen, wusste ich, dass ich gewinnen würde,” berichtete Vogt. Mit 5,25 m verbesserte er seine persönliche Bestleistung  um 5 cm und stellte damit einen neuen Vereinsrekord auf.

Bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften U20/18 Meisterschaften in Gütersloh belegte Felix Thelen (U20) mit 3,80 m im Stabhochsprung den dritten Platz. Charlotte Droste (U18) wurde Vierte im Speerwurf mit 37,84 m, Kim Brünger (U20) Sechste mit 37,19 m. Finn Uhlenbruch (U18) belegte über 1500 m mit 5:11,36 Min. Platz vier, im 800-m-Lauf mit 2:25,80 Min. den achten Rang.

Silke Roos-Kiefer Deutsche Meisterin W40 über 400 m

Roos-Kiefer, Silke - hp -2015-05-31-Fünf Senioren des USC Bochum hatten sich für die Deutschen Seniorenmeisterschaften in  Leinefelde-Worbis qualifiziert. Neben einem Titel gab es gute Platzierungen. Silke Roos-Kiefer (W40), Deutsche Hallenmeisterin über 400 m, war für drei Disziplinen gemeldet. Unglücklicherweise hatte sie schon im 100-m-Vorlauf mit einer Muskelverhärtung zu kämpfen, so dass sie sich trotz Qualifikation im Vorlauf für das Finale abmeldete. Nach physiotherapeutischer Behandlung konnte sie am 400-m-Lauf teilnehmen und mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 62.12 Sek. überlegen gewinnen. Am  zweiten Wettkampftag kämpfte sie sich trotz noch nicht ganz abgeklungener muskulärer Probleme durch den 200m-Lauf , wo sie mit neuer Saisonbestleistung von 27.35 sec. die Bronzemedaille gewinnen konnte. Peter Mäder und Helmut Ruhrmann gingen in der Altersklasse M60 zweimal an den Start. Über 1500 m lief Ruhrmann als Achter mit 5:32,20 Minuten knapp vor Mäder (5:33,72) durchs Ziel, im 5000-m-Lauf in umgekehrter Reihenfolge Mäder (20:00,06) als Siebter vor Ruhrmann (20:27,35). Für Raimund Olivier (M55) gab es folgende Plätze:  9. 1500 m, 5:10,68 Min., 10. 1500 m in 2:26,99 Minuten.